Gedanken zur Freiheit
Liebe Freunde, - Freiheit - ist ein einfacher Begriff !
Doch das Einfachste im Leben, ist oft das Schwierigste zu ergreifende, zu begreifende Etwas.
Jedes lebende Wesen hat sich mit dem ersten Atemzug zu dieser Freiheit im Leben bekannt. Folglich kann jeder in seinem Leben machen, was er will. - Doch bedenke, den alten und weisen Spruch: "Wie in den Wald herein gerufen wird, so schallt es heraus !"
Jede Entscheidung bringt Konsequenzen mit. Jede Entscheidung und jede Handlung wird ein Resultat bringen. Ob dieses Resultat gefällt oder nicht, steht wie ein individuelles Urteil, und liegt ausschließlich beim Betrachter, nicht in der Welt, dem Universum oder der Natur.
Freiheit heißt auch, jeder Beobachter kann das Thema anders, durch eine andere Perspektive sehen, mit einer anderen Interpretationsgrundlage analysieren, und durch eine andere Ursache, eine weitere Wirkung ins Bewußtsein bringen.
Die Natur selbst gibt substanzielle Tatsachen und damit eindeutige Weisung aus. Alles besitzt seinen Kontext und Nichts ist losgelöst, in allem gibt es die Beziehungen zu ....
Eine Fantasie bleibt ein Luftschloß, ein Ideal bleibt eine Idee, ein Gedanke ohne folgende Handlung, wird zwar zu einer Erinnerung, doch das fantasierte Haus wurde eben nicht in die Materie umgesetzt.
Oder der Mensch bringt im Angesicht seines "Schweißes", seiner Kontinuität an der Idee festzuhalten, und der Demut die korrekten Bedingungen abzuwarten, zu erschaffen oder anzupassen, das gewünschte Objekt in die Realität der Dualität (die Wahrheit) zur Existenz.
Die Freiheit ist mit der Wahrheit eng verknüpft. Es gibt keine Freiheit für den, der die Wahrheit leugnet, oder viele Wahrheiten erschafft. Irgendwann fordert die Freiheit, die Wahrheit an das Tageslicht zu kommen (keine Nacht währt ewig). Entweder ist die Sache erschaffen worden oder nicht ! - Die vielen Versuche und tausend anderen Projekte ändern nichts daran, entweder ist es gelungen oder nicht !
Ursache wird Wirkung, und Wirkung wird wiederum eine Ursache.
Für die Menschheit hat sich daraus die goldene Regel ergeben.
"Handle an deiner Umwelt, der Natur und den Mitmenschen, wie du selbst behandelt werden willst !"
Dies Prinip der Resonanz wird von der beständigen Bewegung im Leben, dem Yin-Yang, dem Wechsel der Jahreszeiten und dem Durchschreiten der Lebenszyklen während der Lebenszeit, angetrieben.
Von dem krabelndem Kleinkind geht es zur überschwänglichen Jugend, hin zum berufenen Erwachsenen und schließlich zum sich stützenden Alter.
Alle Generationen vor dem Jetzt waren Notwendig, um in diesem Augenblick des Erlebens anzukommen.
Alle Ahnen haben global daran mitgewirkt (unabhängig von Zeitepoche, kultureller Entwicklung, religiöser Bindung und gesellschaftlicher, wie auch familiärer Position), die Erfahrung vorzubereiten, die zur Zeit gemacht wird.
All die Vorväter und -Mütter, Brüder und Schwestern haben in Freiheit gelebt, wenn auch die Freiheit eines Kleinkindes anders aussieht, als die der jungen Erwachsenen und die der Alten.
Die eine Menschheit, die eine Menschenfamilie befindet sich in einem großen Entwicklungsprozess. Jedes eigenständige Leben durchläuft den Wandel der Zeit vom Anfang durch die Mitte zum Ende, und wieder von Vorne, wobei der nächste Zyklus mit einem erweiterten Anfang beginnt. Denn bestimmte Dinge wurden während dem Tag, der aktiven Phase, erfahren, und durch die Nacht, der regenerativen Phase, in das Ganz-Sein integriert.
Jeder Lebensabschnitt stützt sich auf den Vorherigen, und entwickelt die angeborene Freiheit im Kontext gemachter Erfahrungen und eigenständiger Ideen weiter.
Jeder Mensch lernt durch seinen "freien Willen", die Welt, die dreidimensionale Einschränkung, in seinem Körper, in seinen Gefühlen kennen. Jeder lernt in seiner Eigenart zu kommunizieren, und zu denken. Jeder lernt, das Leben in Freiheit anzunehmen, zu akzeptieren, und nach Fähigkeiten und individuellen Fertigkeiten zu moduliern.
Das Lernen wollen ist angeboren, wie das Streben zur Freiheit. Diese Tatsache spiegelt sich im Laufen lernen, im Sprechen wollen, und darin das Elternhaus irgendwann zu verlassen, und eine eigene Familie zu gründen, oder freiwillig zu bleiben.
Die Freiheit ist einfach mit dem Leben gegeben, doch fordert das menschliche Leben Antworten auf extenzielle Fragen.
Die menschliche Existenz ruft die Pflicht auf, auf Lebensfragen zu antworten, und diese Antworten kann einzig das Individuum geben, sowohl im gedanklich-geistigem Sinne, als auch in der tatsächlich-konkreten Handlung.
Die Abstraktion des Menschen, oder sonstige Konstrukte, wie Institutionen können in Wirklichkeit nicht reden. Diese Erscheinungen bedienen sich der Menschen, und lassen für sich durch diese Vertreter, die Agenten sprechen.
Das gesprochene Wort, jedoch ist dem Menschen eigen. Der Klang der Stimme bringt Schwingung ins Universum, und im gesamten Kosmos geht keine Energie verloren, als auch die Beziehung zum Sprecher bestehen bleibt.
Immer mehr Menschen erkennen, diese Freiheit und die Pflicht ihr Wort erklingen zu lassen, an;
bestehen geradezu darauf, und das ist richtig in Achtung grundlegender Prinzipien, wie der Freiheit, der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Schwester-Brüderlichkeit, als diese die allgemein anerkannten Werte sind.
Die Freiheit selbst ändert nichts an den Umständen, den Mitmenschen, den systemischen Bedingungen in der das Individuum lebt. Doch die Freiheit, bewußt ergriffen, ändert, wie der Einzelne mit der Mitwelt in Austausch geht.
Die Freiheit bringt die Fähigkeit der Modulation, die Möglichkeit der Veränderung von Gegebenheiten mit sich, und das geschieht, wie seither, einzig durch das Individuum.
Es ist wiedereinmal an der Zeit für eine Zeitenwende. Eine Wende in der das EGO (der Instinkt zu Leben) von der individualiserten Eigenständigkeit (der Vernunft) in einem friedvollen Miteinander an die Hand genommen wird, um gemeinsam eine freudvolle und schöne Lebenszeit zu kreieren.
Das Notwendige kann dann in Leichtigkeit erbracht, oder als nicht-notwendig losgelassen werden.
Freetolife und euer kayros (der glückliche Augenblick) wünscht dem Leser den Mut sich über die Scham, die Schuld, die Apathie, den Kummer und die Angst zu erheben.
Beim Laufen lernen und dem Sprechen üben, sind wir alle oft gefallen und haben uns unzählige male versprochen.
Schlußendlich haben wir es doch Alle auch gelernt. ;-)